Weihnachtsoratorium I - III | Michi Gaigg | L'Orfeo
Maria Ladurner, Sopran
Alois Mühlbacher, Alt
Virgil Hartinger, Tenor
Markus Volbert, Bass
Collegium Vocale Salzburg
L’Orfeo Barockorchester
Michi Gaigg, Dirigentin
Maria Ladurner, Sopran
Alois Mühlbacher, Alt
Virgil Hartinger, Tenor
Markus Volbert, Bass
Collegium Vocale Salzburg
L’Orfeo Barockorchester
Michi Gaigg, Dirigentin
Contis Liebeskantaten
„Musica Caesarea“ präsentiert verschiedene Bereiche des Musizierens im Kaiserreich, in dessen Zentrum sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts ein eigener „Imperialstil“ entwickelte. Ein wichtiger Vertreter dieses Stils war Francesco Bartolomeo Conti, als erster Theorbist, Vizekapellmeister und Hofkomponist der kaiserlichen Hofkapelle einer der produktivsten und einflussreichsten Musiker im Wien dieser Zeit. Contis besondere Begabung für heitere, galante und einfühlsame Melodien erlaubte es ihm, außergewöhnliche Kammerkantaten in einem sehr persönlichen Stil zu schaffen, der sich nicht zuletzt durch eine farbige Instrumentation und die solistische Verwendung der Theorbe auszeichnet.
Maria Ladurner - Sopran
Gunar Letzbor
Ars Antiqua Austria
Contis Liebeskantaten
„Musica Caesarea“ präsentiert verschiedene Bereiche des Musizierens im Kaiserreich, in dessen Zentrum sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts ein eigener „Imperialstil“ entwickelte. Ein wichtiger Vertreter dieses Stils war Francesco Bartolomeo Conti, als erster Theorbist, Vizekapellmeister und Hofkomponist der kaiserlichen Hofkapelle einer der produktivsten und einflussreichsten Musiker im Wien dieser Zeit. Contis besondere Begabung für heitere, galante und einfühlsame Melodien erlaubte es ihm, außergewöhnliche Kammerkantaten in einem sehr persönlichen Stil zu schaffen, der sich nicht zuletzt durch eine farbige Instrumentation und die solistische Verwendung der Theorbe auszeichnet.
Maria Ladurner - Sopran
Gunar Letzbor
Ars Antiqua Austria
Contis Liebeskantaten
„Musica Caesarea“ präsentiert verschiedene Bereiche des Musizierens im Kaiserreich, in dessen Zentrum sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts ein eigener „Imperialstil“ entwickelte. Ein wichtiger Vertreter dieses Stils war Francesco Bartolomeo Conti, als erster Theorbist, Vizekapellmeister und Hofkomponist der kaiserlichen Hofkapelle einer der produktivsten und einflussreichsten Musiker im Wien dieser Zeit. Contis besondere Begabung für heitere, galante und einfühlsame Melodien erlaubte es ihm, außergewöhnliche Kammerkantaten in einem sehr persönlichen Stil zu schaffen, der sich nicht zuletzt durch eine farbige Instrumentation und die solistische Verwendung der Theorbe auszeichnet.
Maria Ladurner - Sopran
Gunar Letzbor
Ars Antiqua Austria
Francesco Conti - Cantate del Amore
Als erster Theorbist, Vizekapellmeister und Hofkomponist der kaiserlichen Hofkapelle war Conti einer der produktivsten und einflussreichsten Musiker in Wien. In der Kaiserstadt hatte sich einen eigener Imperialstil entwickelt, der durch J.J.Fux gekrönt, gleichzeitig mit den Meistern Conti und Caldara geadelt wurde. Contis besondere Begabung für heitere, galante und einfühlsame Melodien erlaubten es ihm, im sonst eher strengen Hofleben außergewöhnliche Kammerkantaten in einem sehr persönlichen Stil zu gestalten. Er war mit insgesamt drei Primadonnen verheiratet und schrieb ihnen die Musik offenbar als Ausdruck seiner Liebe in die Gurgel.
Farbige Instrumentationen und solistische Verwendung der Theorbe sind seine weiteren Stärken!
Maria Ladurner - Sopran
Ars Antiqua Austria
Gunar Letzbor - Violine
Theona Gubba-Chkheidze - Violine
Peter Trefflinger - Violoncello
Hubert Hoffmann - Theorbe
Erich Traxler - Orgel, Cembalo
Leitung: Gunar Letzbor
Der Tatarenfürst Tamerlan kannte mit seinen Feinden keine Gnade; auch nicht mit seinem Rivalen Bajazet, den er 1402 bei Ankara besiegte. Die Gefangennahme des Sultans inspirierte Agostino Piovene zu einem Libretto, das von zahlreichen Komponisten des 18. Jahrhunderts vertont wurde. Ein Glück für Antonio Vivaldi, der sich bei seiner Komposition des Stoffes für ein Pasticcio entschied: Er selbst schrieb nur einige Arien, für die restlichen griff er auf die „Tamerlano“-Opern seiner Kollegen zurück. Das Ergebnis ist eine Art Best-of dessen, was das Musiktheater seiner Zeit zu bieten hatte: eine spannende Barockoper um die Themen Liebe, Macht und Menschenwürde.
Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner
Inszenierung: Nina Russi
Bühne: Mathis Neidhardt
Kostüme: Annemarie Bulla
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek
Bajazet, türkischer Sultan: Florian Götz
Tamerlano, Tartarenfürst: David DQ Lee
Asteria, Tochter von Bajazet: Almerija Delic
Andronico, griechischer Prinz: Nian Wang
Irene, Fürstin von Trapezunt: Julia Grüter
Idaspe, Vertrauter von Andronico: Maria Ladurner
Staatsphilharmonie Nürnberg
Der Tatarenfürst Tamerlan kannte mit seinen Feinden keine Gnade; auch nicht mit seinem Rivalen Bajazet, den er 1402 bei Ankara besiegte. Die Gefangennahme des Sultans inspirierte Agostino Piovene zu einem Libretto, das von zahlreichen Komponisten des 18. Jahrhunderts vertont wurde. Ein Glück für Antonio Vivaldi, der sich bei seiner Komposition des Stoffes für ein Pasticcio entschied: Er selbst schrieb nur einige Arien, für die restlichen griff er auf die „Tamerlano“-Opern seiner Kollegen zurück. Das Ergebnis ist eine Art Best-of dessen, was das Musiktheater seiner Zeit zu bieten hatte: eine spannende Barockoper um die Themen Liebe, Macht und Menschenwürde.
Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner
Inszenierung: Nina Russi
Bühne: Mathis Neidhardt
Kostüme: Annemarie Bulla
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek
Bajazet, türkischer Sultan: Florian Götz
Tamerlano, Tartarenfürst: David DQ Lee
Asteria, Tochter von Bajazet: Almerija Delic
Andronico, griechischer Prinz: Nian Wang
Irene, Fürstin von Trapezunt: Julia Grüter
Idaspe, Vertrauter von Andronico: Maria Ladurner
Staatsphilharmonie Nürnberg
Der Tatarenfürst Tamerlan kannte mit seinen Feinden keine Gnade; auch nicht mit seinem Rivalen Bajazet, den er 1402 bei Ankara besiegte. Die Gefangennahme des Sultans inspirierte Agostino Piovene zu einem Libretto, das von zahlreichen Komponisten des 18. Jahrhunderts vertont wurde. Ein Glück für Antonio Vivaldi, der sich bei seiner Komposition des Stoffes für ein Pasticcio entschied: Er selbst schrieb nur einige Arien, für die restlichen griff er auf die „Tamerlano“-Opern seiner Kollegen zurück. Das Ergebnis ist eine Art Best-of dessen, was das Musiktheater seiner Zeit zu bieten hatte: eine spannende Barockoper um die Themen Liebe, Macht und Menschenwürde.
Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner
Inszenierung: Nina Russi
Bühne: Mathis Neidhardt
Kostüme: Annemarie Bulla
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek
Bajazet, türkischer Sultan: Florian Götz
Tamerlano, Tartarenfürst: David DQ Lee
Asteria, Tochter von Bajazet: Almerija Delic
Andronico, griechischer Prinz: Nian Wang
Irene, Fürstin von Trapezunt: Julia Grüter
Idaspe, Vertrauter von Andronico: Maria Ladurner
Staatsphilharmonie Nürnberg
link
Der Tatarenfürst Tamerlan kannte mit seinen Feinden keine Gnade; auch nicht mit seinem Rivalen Bajazet, den er 1402 bei Ankara besiegte. Die Gefangennahme des Sultans inspirierte Agostino Piovene zu einem Libretto, das von zahlreichen Komponisten des 18. Jahrhunderts vertont wurde. Ein Glück für Antonio Vivaldi, der sich bei seiner Komposition des Stoffes für ein Pasticcio entschied: Er selbst schrieb nur einige Arien, für die restlichen griff er auf die „Tamerlano“-Opern seiner Kollegen zurück. Das Ergebnis ist eine Art Best-of dessen, was das Musiktheater seiner Zeit zu bieten hatte: eine spannende Barockoper um die Themen Liebe, Macht und Menschenwürde.
Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner
Inszenierung: Nina Russi
Bühne: Mathis Neidhardt
Kostüme: Annemarie Bulla
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek
Bajazet, türkischer Sultan: Florian Götz
Tamerlano, Tartarenfürst: David DQ Lee
Asteria, Tochter von Bajazet: Almerija Delic
Andronico, griechischer Prinz: Nian Wang
Irene, Fürstin von Trapezunt: Julia Grüter
Idaspe, Vertrauter von Andronico: Maria Ladurner
Staatsphilharmonie Nürnberg
link
Der Tatarenfürst Tamerlan kannte mit seinen Feinden keine Gnade; auch nicht mit seinem Rivalen Bajazet, den er 1402 bei Ankara besiegte. Die Gefangennahme des Sultans inspirierte Agostino Piovene zu einem Libretto, das von zahlreichen Komponisten des 18. Jahrhunderts vertont wurde. Ein Glück für Antonio Vivaldi, der sich bei seiner Komposition des Stoffes für ein Pasticcio entschied: Er selbst schrieb nur einige Arien, für die restlichen griff er auf die „Tamerlano“-Opern seiner Kollegen zurück. Das Ergebnis ist eine Art Best-of dessen, was das Musiktheater seiner Zeit zu bieten hatte: eine spannende Barockoper um die Themen Liebe, Macht und Menschenwürde.
Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner
Inszenierung: Nina Russi
Bühne: Mathis Neidhardt
Kostüme: Annemarie Bulla
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek
Bajazet, türkischer Sultan: Florian Götz
Tamerlano, Tartarenfürst: David DQ Lee
Asteria, Tochter von Bajazet: Almerija Delic
Andronico, griechischer Prinz: Nian Wang
Irene, Fürstin von Trapezunt: Julia Grüter
Idaspe, Vertrauter von Andronico: Maria Ladurner
Staatsphilharmonie Nürnberg
Preisträgerkonzert Händelwettbewerb Göttingen
Das Ensemble hat seine Wurzeln am Mozarteum in Salzburg. Die Mitglieder, kommend aus mehreren europäischen Ländern, sind regelmäßig auf bedeutenden Bühnen zu hören und gewannen gemeinsam 2020 den ersten Preis im Wettbewerb der Musikakademie Rheinsberg. Ihr Ziel ist die Wiederbelebung von unbekanntem und vergessenem Repertoire – und das auf höchstem Niveau.
Als Gewinner der diesjährigen „göttingen händel competition“ widmet sich das Ensemble in seinem Programm der Oper Flavio, Re de’ Langobardi. Dabei legen die Musiker:innen den Fokus auf die dramatische Geschichte rund um Emilia, deren Vater Lotario sowie Ihren Verlobten Guido. In kurzen, szenischen Momenten wird dabei die dramatische Entwicklung der Charaktere bis hin zum Mord an Lotario durch Guido thematisiert. Die Opernmusik Händels wird dabei durch in der Neuzeit nicht gespielten Werke seiner Zeitgenossen Nicola Antonio Porpora und Antonia Caldara ergänzt.
Der Epilog ist zugleich eine Welturaufführung: Ein zeitgenössisches Stück von Simone Fontanelli, welches der Komponist dem Ensemble widmete.
Als Gast begrüßt das Ensemble Ars Antiqua Austria diesmal die junge österreichische Sopranistin Maria Ladurner, mit der es schon beim Festival »Resonanzen« 2020 zu begeistern verstand. Auf dem Programm stehen amouröse Kammerkantaten von Antonio Maria Bononcini, der seit 1705 als Kapellmeister am Hof des späteren Kaisers Karl VI. wirkte.
Maria Ladurner | Sopran
Erich Traxler | Cembalo
Ars Antiqua Austria
Gunar Letzbor | Leitung
„Klang der Kulturen“ spürt dem multikulturellen Grundgefühl nach, das im Barock eine paneuropäische Kultur des Klanges entstehen ließ. So wurden etwa unter der Herrschaft des aufgeklärten Kaisers Joseph I. zahlreiche MusikerInnen aus Norditalien nach Wien berufen, zu denen auch Antonio Maria Bononcini gehörte, einer der fortschrittlichsten Komponisten dieser Zeit. Seine amourösen Kammerkantaten bestechen durch Innigkeit und zeitlose Schönheit. Die sinnlichen Geigenstimmen liefern sich darin kurzweilige Wettstreite mit den schmachtend-verträumten Phrasen der Sopranistin Maria Ladurner. Als Kontrast hierzu erklingt ein Cembalokonzert von Johann Adam Scheibl, dessen Manuskript aus der Fürstlich Starhemberg’schen Familienbibliothek des Schlosses Eferding stammt und das Erich Traxler Gelegenheit bietet, seine Virtuosität unter Beweis zu stellen.
Maria Ladurner | Sopran
Erich Traxler | Cembalo
Ars Antiqua Austria
Gunar Letzbor | Leitung
Konzertante Opernaufführung
Tragedia per Musica von Carl Heinrich Graun
Libretto: Francesco Algarotti / Friedrich II. von Preußen / Leopoldo di Villati, (nach Philippe Quinault, „Phaèton“, Versailles 1683)
Mit der Oper Fetonte (1750) erklingt beim Festival Neue Töne aus Preußen erstmals seit ihrer Entstehungszeit wieder eine der Opern Carl Heinrich Grauns (1704 – 1759), an deren Entstehen und Libretto Friedrich II. maßgeblich mitgewirkt hat. Zur Autorenschaft Friedrich II. bei diversen Opernlibretti schrieb der Hofdichter Giampietro Tagliazucchi:
„Es ist eine glückselige Geburt eines sowohl in den ernsten Überlegungen, kriegerischen Unternehmungen und philosophischen Betrachtungen, als in den angenehmen Gedanken der schönen Musen, mit gleicher Stärke geübten, erhabenen und großen Geistes.“
Die Handlung bettet den Mythos vom Sonnensohn Phaeton in eine Geschichte von Liebesrivalitäten ein.
Anja Petersen Libia
Inga Schäfer Fetonte
Maria Ladurner Epaso
Florian Sievers Merope / Chor
Aline Wilhelmy Arbace / Chor
Anne Martha Schuitemaker Climene / Teone
Sophia Maeno Proteo / Il Sole / La Terra / Chor
Elías Arranz Chor
lautten compagney BERLIN
Wolfgang Katschner Musikalische Leitung
Auf den ersten Blick haben Telemanns „Pimpinone“ und Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ wenig gemeinsam: ein komisches Intermezzo aus dem 18. Jahrhundert in der Tradition der Commedia dell’arte und ein ungarischer Opernklassiker der Moderne, der ein düsteres Märchen aus der Sicht der Psychoanalyse neu interpretiert. „Ein Sopran und ein Bariton heiraten“, bringt Regisseurin Ilaria Lanzino die Übereinstimmungen auf den Punkt. Und: „Es gibt Spannungen.“
Spannend wird die Gegenüberstellung dieser Werke sicherlich; denn Lanzino legt mit ihrer sehr konkreten Herangehensweise an die Werke ihr Augenmerk auf das Verhältnis der Geschlechter im Hier und Jetzt.
Regie | Ilaria Lanzino
musikalische Leitung | Andreas Paetzold
Bühne, Kostüm | Emine Güner
Maria Ladurner | Vespetta
Hans Gröning | Pimpinone
Georg Friedrich Händel: Dixit Dominus in g, HWV 232
Johann Joseph Fux: Nisi Dominus in a, K 108
Antonio Vivaldi: Magnificat in g, RV 610
Maria Ladurner | Sopran
Miriam Kutrowatz | Sopran
Sophie Rennert | Alt
Daniel Johannsen | Tenor
Thomas Stimmel | Bass
Arnold Schönberg Chor ( Einstudierung: Erwin Ortner)
Styriarte Festspiel.Orchester
Jordi Savall | Dirigent
Wenn sich das styriarte-Publikum zum Kirchenkonzert in Stainz versammelt, werden unweigerlich Erinnerungen an Nikolaus Harnoncourt wach. Diesen Sommer ist die Reihe an Jordi Savall, dem Geist von Stainz seinen Tribut zu zollen. Er dirigiert drei überragende Meisterwerke barocker Chormusik: Händels römischen Psalm „Dixit Dominus“ mit seinen gewaltigen Chören, Vivaldis venezianisches Magnificat und das „Nisi Dominus“ aus der Aschermittwochsvesper von Fux. Eine Stunde ausdrucksvollster Barockmusik voll dramatischer Vorlagen für Chor, Orchester und Solisten.
Georg Friedrich Händel: Dixit Dominus in g, HWV 232
Johann Joseph Fux: Nisi Dominus in a, K 108
Antonio Vivaldi: Magnificat in g, RV 610
Maria Ladurner | Sopran
Miriam Kutrowatz | Sopran
Sophie Rennert | Alt
Daniel Johannsen | Tenor
Thomas Stimmel | Bass
Arnold Schönberg Chor ( Einstudierung: Erwin Ortner)
Styriarte Festspiel.Orchester
Jordi Savall | Dirigent
Wenn sich das styriarte-Publikum zum Kirchenkonzert in Stainz versammelt, werden unweigerlich Erinnerungen an Nikolaus Harnoncourt wach. Diesen Sommer ist die Reihe an Jordi Savall, dem Geist von Stainz seinen Tribut zu zollen. Er dirigiert drei überragende Meisterwerke barocker Chormusik: Händels römischen Psalm „Dixit Dominus“ mit seinen gewaltigen Chören, Vivaldis venezianisches Magnificat und das „Nisi Dominus“ aus der Aschermittwochsvesper von Fux. Eine Stunde ausdrucksvollster Barockmusik voll dramatischer Vorlagen für Chor, Orchester und Solisten.
Georg Friedrich Händel: Dixit Dominus in g, HWV 232
Johann Joseph Fux: Nisi Dominus in a, K 108
Antonio Vivaldi: Magnificat in g, RV 610
Maria Ladurner | Sopran
Miriam Kutrowatz | Sopran
Sophie Rennert | Alt
Daniel Johannsen | Tenor
Thomas Stimmel | Bass
Arnold Schönberg Chor ( Einstudierung: Erwin Ortner)
Styriarte Festspiel.Orchester
Jordi Savall | Dirigent
Wenn sich das styriarte-Publikum zum Kirchenkonzert in Stainz versammelt, werden unweigerlich Erinnerungen an Nikolaus Harnoncourt wach. Diesen Sommer ist die Reihe an Jordi Savall, dem Geist von Stainz seinen Tribut zu zollen. Er dirigiert drei überragende Meisterwerke barocker Chormusik: Händels römischen Psalm „Dixit Dominus“ mit seinen gewaltigen Chören, Vivaldis venezianisches Magnificat und das „Nisi Dominus“ aus der Aschermittwochsvesper von Fux. Eine Stunde ausdrucksvollster Barockmusik voll dramatischer Vorlagen für Chor, Orchester und Solisten.
Georg Friedrich Händel: Dixit Dominus in g, HWV 232
Johann Joseph Fux: Nisi Dominus in a, K 108
Antonio Vivaldi: Magnificat in g, RV 610
Maria Ladurner | Sopran
Miriam Kutrowatz | Sopran
Sophie Rennert | Alt
Daniel Johannsen | Tenor
Thomas Stimmel | Bass
Arnold Schönberg Chor ( Einstudierung: Erwin Ortner)
Styriarte Festspiel.Orchester
Jordi Savall | Dirigent
Wenn sich das styriarte-Publikum zum Kirchenkonzert in Stainz versammelt, werden unweigerlich Erinnerungen an Nikolaus Harnoncourt wach. Diesen Sommer ist die Reihe an Jordi Savall, dem Geist von Stainz seinen Tribut zu zollen. Er dirigiert drei überragende Meisterwerke barocker Chormusik: Händels römischen Psalm „Dixit Dominus“ mit seinen gewaltigen Chören, Vivaldis venezianisches Magnificat und das „Nisi Dominus“ aus der Aschermittwochsvesper von Fux. Eine Stunde ausdrucksvollster Barockmusik voll dramatischer Vorlagen für Chor, Orchester und Solisten.
Raffaelkult im Raffaelsaal: Unter den 50 Kopien berühmter Bilder findet sich auch dieses, auf dem das Jesuskind rote Nelken in Händen hält: Die Vorahnung der Passion findet sich wieder in Tarquinio Merulas genialem Wiegenlied der Muttergottes im kleinen Konzert mit frühbarocker italienischer Musik, das die Führung abrundet.
Maria Ladurner, Gesang
Anna Kiskachi, Cembalo
Dagmar Götze, Führung
Festspiele Potsdam Sanssouci
Raffaelkult im Raffaelsaal: Unter den 50 Kopien berühmter Bilder findet sich auch dieses, auf dem das Jesuskind rote Nelken in Händen hält: Die Vorahnung der Passion findet sich wieder in Tarquinio Merulas genialem Wiegenlied der Muttergottes im kleinen Konzert mit frühbarocker italienischer Musik, das die Führung abrundet.
Maria Ladurner, Gesang
Anna Kiskachi, Cembalo
Dagmar Götze, Führung
Festspiele Potsdam Sanssouci
Raffaelkult im Raffaelsaal: Unter den 50 Kopien berühmter Bilder findet sich auch dieses, auf dem das Jesuskind rote Nelken in Händen hält: Die Vorahnung der Passion findet sich wieder in Tarquinio Merulas genialem Wiegenlied der Muttergottes im kleinen Konzert mit frühbarocker italienischer Musik, das die Führung abrundet.
Maria Ladurner, Gesang
Anna Kiskachi, Cembalo
Dagmar Götze, Führung
Festspiele Potsdam Sanssouci
Auf den ersten Blick haben Telemanns „Pimpinone“ und Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ wenig gemeinsam: ein komisches Intermezzo aus dem 18. Jahrhundert in der Tradition der Commedia dell’arte und ein ungarischer Opernklassiker der Moderne, der ein düsteres Märchen aus der Sicht der Psychoanalyse neu interpretiert. „Ein Sopran und ein Bariton heiraten“, bringt Regisseurin Ilaria Lanzino die Übereinstimmungen auf den Punkt. Und: „Es gibt Spannungen.“
Spannend wird die Gegenüberstellung dieser Werke sicherlich; denn Lanzino legt mit ihrer sehr konkreten Herangehensweise an die Werke ihr Augenmerk auf das Verhältnis der Geschlechter im Hier und Jetzt.
Regie | Ilaria Lanzino
musikalische Leitung | Andreas Paetzold
Bühne, Kostüm | Emine Güner
Maria Ladurner | Vespetta
Hans Gröning | Pimpinone
Auf den ersten Blick haben Telemanns „Pimpinone“ und Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ wenig gemeinsam: ein komisches Intermezzo aus dem 18. Jahrhundert in der Tradition der Commedia dell’arte und ein ungarischer Opernklassiker der Moderne, der ein düsteres Märchen aus der Sicht der Psychoanalyse neu interpretiert. „Ein Sopran und ein Bariton heiraten“, bringt Regisseurin Ilaria Lanzino die Übereinstimmungen auf den Punkt. Und: „Es gibt Spannungen.“
Spannend wird die Gegenüberstellung dieser Werke sicherlich; denn Lanzino legt mit ihrer sehr konkreten Herangehensweise an die Werke ihr Augenmerk auf das Verhältnis der Geschlechter im Hier und Jetzt.
Regie | Ilaria Lanzino
musikalische Leitung | Andreas Paetzold
Bühne, Kostüm | Emine Güner
Maria Ladurner | Vespetta
Hans Gröning | Pimpinone
Auf den ersten Blick haben Telemanns „Pimpinone“ und Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ wenig gemeinsam: ein komisches Intermezzo aus dem 18. Jahrhundert in der Tradition der Commedia dell’arte und ein ungarischer Opernklassiker der Moderne, der ein düsteres Märchen aus der Sicht der Psychoanalyse neu interpretiert. „Ein Sopran und ein Bariton heiraten“, bringt Regisseurin Ilaria Lanzino die Übereinstimmungen auf den Punkt. Und: „Es gibt Spannungen.“
Spannend wird die Gegenüberstellung dieser Werke sicherlich; denn Lanzino legt mit ihrer sehr konkreten Herangehensweise an die Werke ihr Augenmerk auf das Verhältnis der Geschlechter im Hier und Jetzt.
Regie | Ilaria Lanzino
musikalische Leitung | Andreas Paetzold
Bühne, Kostüm | Emine Güner
Maria Ladurner | Vespetta
Hans Gröning | Pimpinone
Mit den mannigfaltigen Facetten des Saisonthemas „Zeit“ befassen sich im Rahmen ihrer traditionellen drei Konzerte auch Gunar Letzbor und Ars Antiqua Austria, das Ensemble für neue Barockmusik.
„Klang der Kulturen“ spürt dem multikulturellen Grundgefühl nach, das im Barock eine paneuropäische Kultur des Klanges entstehen ließ. So wurden etwa unter der Herrschaft des aufgeklärten Kaisers Joseph I. zahlreiche MusikerInnen aus Norditalien nach Wien berufen, zu denen auch Antonio Maria Bononcini gehörte, einer der fortschrittlichsten Komponisten dieser Zeit. Seine amourösen Kammerkantaten bestechen durch Innigkeit und zeitlose Schönheit. Die sinnlichen Geigenstimmen liefern sich darin kurzweilige Wettstreite mit den schmachtend-verträumten Phrasen der im Brucknerhaus Linz debütierenden Sopranistin Maria Ladurner. Als Kontrast hierzu erklingt ein Cembalokonzert von Johann Adam Scheibl, dessen Manuskript aus der Fürstlich Starhemberg’schen Familienbibliothek des Schlosses Eferding stammt und das Erich Traxler Gelegenheit bietet, seine Virtuosität unter Beweis zu stellen. Damit sind an diesem Abend gleich zwei Komponisten zu entdecken, von denen bislang noch nie ein Werk im Brucknerhaus zu hören war.
Maria Ladurner | Sopran
Erich Traxler | Cembalo
Ars Antiqua Austria
Gunar Letzbor | Leitung
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